Archiv für die Kategorie „neue Umgebung“

Das fremdeln- ganz normal- aber warum nur?

Kennen Sie das? Ihr Kind möchte nur noch in Ihrer Nähe sein und wird scheinbar hysterisch wenn Sie Sich nur ein paar Meter wegbewegen? Ausser Sichtweite des Kleinen können Sie sich nahezu überhaupt nicht bewegen- denn das scheint die Hölle für Ihren Nachwuchs zu sein.

Warum das passiert ist völlig normal in dieser Phase des Lebens Eurer Liebsten. Die Kleinen entdecken die Welt um sich herum. Ihnen wird Stück für Stück klar, dass die Welt in der sie sich bewegwen riesig ist. Theoretisch könnten die Bezugspersonen (Mama, Papa oder die anderen direkten Bezugspersonen) ganz schnell weit weg sein.

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Gemüts- April

Man kommt sich ja vor wie im schönsten Aprilwetter. Der Nachwuchs ist wach, schaut Dich an und testet im Sekundenrhythmus einen anderen Gesichtsausdruck. Es ist ein Fest so etwas zu erleben.

Zwischendrin wird die Stimme geprobt. Das ist kein einfaches Schreien mehr, es sind bereits richtige Laute. Morgen, am 20.12.2009 wird unser Sohnemann bereits 2 Monate alt und schon so voller Freiheitsdrang.

Überwunden sind die Zeiten in denen zwischen essen, Windelwechsel und kurzen Schlafperioden nur stumpf gebrüllt wurde. Der Herr ist anspruchsvoll geworden und möchte gern durchgängig bespasst werden.

Aber gern doch! Es ist einfach nur wunderbar, den eigenen Spross dabei zu beobachten wie er die Welt an jedem Tag ein wenig klarer wahrnimmt…

Baby- Matratze für das Kinderbett

Kaum angeschafft, ist das Kind auch schon wieder zu groß dafür. Ein mannigfaltig nutzbarer Satz im Leben von Eltern mit jungem Nachwuchs. Heute betrifft es das Schlafutensil unseres Sohnes. Der Stubenwagen ist Junior offenbar zu klein geworden.

Während der fortwährenden Testläufe seiner Gliedmaßen stößt er mit selben immer wieder an die Wände des Stubenwagens. Nun ist das nicht nur schädlich für die Gesamtverfassung des Schlafgefährts sondern auch extrem ungünstig wenn der kleine Racker gerade einschlafen wollte. Er wird wieder wach ⇒ findet das nicht toll ⇒ beschwert sich lautstark.

Sein Kinderbett ist bereits gekauft und wartet auf seinen Nutzer. Aber noch haben wir keine Matratze. Wir konnten aber über den Katalog von Baby Walz einige Ideen sammeln und werden für den Kleinen jetzt einfach eine bestellen. Sie sind herzlich eingeladen, sich ebenfalls einen Überblick über das Angebot von Baby Walz zu verschaffen.


Baby-Walz Schlafen und Relaxen

Natürlich berichten wir hier über die Erlebnisse und Ergebnisse des Kaufs der Matratze und der “Akzeptanzstudie” durch den kritischsten aller Tester: Der betroffene Nutzer!

Erste Nacht mit dem Kleinen zuhause

Wir haben die erste Nacht mit dem Kleinen zuhause verbracht. Es war für uns beide anstrengend. Ich bin der festen Meinung, noch nie so wenig geschlafen zu haben. Meine Bessere ist der Auffassung, mehr als in den vergangenen Nächten geschlafen zu haben. Das Leben mit dem Kleinen Mann läuft derzeit in einem 3-Stunden Zyklus ab. Meine Bessere Hälfte pumpt ihre Muttermilch ab, anschließend wird der Kleine (vollautomatisch) wach und verlangt lautstark nach seinem Essen.

Die Rötung an seinem Hintern lässt allmahlich nach. Hier hat die Baby Wundcreme sehr geholfen. Abwechselnd wurde er mit Puder und mit Wundcreme behandelt. Seitdem ist er schon viel ruhiger geworden. Früher wurden diese Wundstellen mit Öl behandelt aber das soll man wohl heute nicht mehr tun, da das Öl die Haut austrocknet.

Witzig! Die Hebamme kommt zur Wöchnerinnen Betreuung und hat etwas gegen Wundbildung von Babys Arsch bei- jetzt ratet dochmal was das ist: Rrrrrichtig! Es ist Öl.

Ein weiteres Problem scheinen Blähungen zu sein. So normal wie lästig rumort es in seinem kleinen Bauch. Nur ab und an pupst der Knirps befreiend in die Umwelt. Seine Bauchschmerzen stellt er dar, indem er seine Beine immer wieder an sich heranzieht und gleich wieder wegdrückt. In Kombination mit einem verzerrten Gesichtsausdruck schrie der Kleine wieder und wieder. Ein Grund dafür ist der Darm. Er wird völlig untrainiert mit Nährstoffen belastet, die er zersetzen muss. Der Darm ist aber auch kein Meister, der vom Himmel gefallen ist. Auch er muss sich trainieren. Dieses Training bemerken wir als Blähungen. Daraus folgt, auch wenn es das Baby heute belastet und stört- es dient der Zukunft und ist leider nicht vermeidbar.

Nachmittag, es geht raus! Der Kleine Mann muss so schnell wie möglich wissen dass der Ort zu dem er so unsanft (Geburt, Welt) transportiert wurde größer ist als ein Krankenhaus und eine Wohnung. Er wird eingemummelt (Wickelhemd, Strampler, Body, Felljacke, Socken, weiche Schuhe) und in den Transportkorb vom Kinderwagen verfrachtet. Das Anziehen schmeckte ihm nicht. Er tat das auch lauthals kund. Kaum im Kinderwagen war die ganze Aufregung vergessen und er schlief. Ihn interessierte kein Kopfsteinpflaster, kein Straßenlärm. Auch die relativ kühlen Temperaturen ließen ihn kalt (Ui- Wortspiel).

Wir drehten eine Runde mit ihm durch die Altstadt und kamen nach ca. anderthalb Stunden wieder zuhause an. Sowohl Sohnemann als auch meine Bessere waren erschöpft. Er kannste so eine Intensiv-Ladung frische Luft nicht. Meine Frau war durch die Kaiserschnitt-OP noch immer geschwächt. Es bleibt die Erkenntnis dass ein Spaziergang allen Beteiligten gut tut und man neugierige Gemüter (Freunde, Bekannte) gleich mit befriedigen kann. Kurz vor Antritt des Spazierganges wird einfach der Ein oder Andere informiert, dass der Kleine jetzt in der Öffentlichkeit anzutreffen ist. Den Rest trifft man einfach zufällig. So sind alle befriedigt und niemand robbt Dir in den ersten Wochen auf die Bude.

Besuch zu Hause ist innerhalb der ersten Zeit des Kindes purer Streß. Nicht nur dass die eigenen vier Wände wahrgenommen werden wollen, das Kind müsste sich auch auf neue Stimmen und Personen einstellen. Das ist Streß und sollte vermieden werden.