Archiv für die Kategorie „Fähigkeiten“

Los, bespaß’ mich!

Alles was das Baby will! Das scheint der Leitsatz in diesen Tagen zu sein. Wie sich Eltern benehmen, welch ausgefallene Fratzen sie machen oder welch’ skurrile Töne sie von sich geben- alles um den kleinen Menschen zum Lachen zu bringen. Und das funktioniert in diesen Tagen einfacher als man denkt.

Der kleine Mann juchzt und lacht schon bei der geringsten Bespaßung. Mit etwas über 6 Monaten erkennen die Kinder, dass sie etwas eigenes sind. Sie entwickeln jetzt ihre Identität.

Ab wehe, wenn dem Kleinen nicht genügend Beachtung zuteil wird. In einer beeindruckenden Konsequenz und mit einem Durchhaltevermögen, das seinesgleichen sucht gibt der junge Mann Töne von sich, die es den Eltern oder dem gescholtenen Babysitter schwer machen, sich auf etwas anderes zu konzentrieren.
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Von der Hand in den Mund- Essen ist Gefühlssache

Babies essen fast alles. Zumindest wandert fast alles, was der Kleine in die Finger bekommt in den Mund. Experten lassen wissen, dass die Nerven im Mund viel besser ausgebildet sind als an den kleinen Händen.

Successive wird die Nahrung unseres kleinen Mannes von HA Pré Milch auf Brei umgestellt. Mittags gibt es selbstgekochten Möhrchenbrei und abends ist die gematschte Banane dran. Wenn ich sein gieriges “mundaufreissen” richtig deute, schmeckt es ihm vorzüglich. Zumindest kommt nicht ein Happs vom leckeren Brei freiwillig wieder aus seinem Mund heraus. Und natürlich schaut der kleine Herr auch sehr enttäuscht, wenn seine Mama den Löffel sauberschleckt. Das ist MEINS! scheinen seine Augen zu sagen. Die kleinen Hände tasten unkontrolliert in Mamas Richtung. Noch scheint er sich der Einsatzmöglichkeiten seiner Gliedmaßen nicht vollends bewusst zu sein, aber er versucht immer wieder etwas mit den kleinen Ärmchen anzustellen und mit seinen Fingerchen zu greifen.

So bekommt er mit der Zeit immer mehr Brei zu essen, aber mindestens 3 Milchmahlzeiten sind einfach Pflicht. Hierbei ist es egal ob die Milch von der Mama oder aus der Flasche kommt.

Die Schippe als Druckmittel- Mimik und Botschaften

Jetzt, nach drei Monaten darf ich ruhig behaupten, dass Sohnemann seine Mimik ganz gezielt einsetzt. Das lächeln sagt: “Das gefällt mir, mach weiter!” Im Gegensatz dazu schiebt er die Unterlippe hervor und kneift die Augen zusammen, wenn ihm etwas nicht gefällt. Diese Schippe zieht er noch völlig unbewusst und ohne jedes taktische Kalkül.

Kinder sagen halt die Wahrheit. Trotzdem er noch nicht spricht, macht er seine Bedürfnisse und Gefühle schon sehr deutlich sichtbar und interpretierbar. Es ist einfacher geworden. Das Denken übernimmt das Baby mittlerweile selbst und teilt seine Ergebnisse offen über seine Mimik und das Babygebrabbel mit.

Der Kurze ist auch noch leicht zu beeindrucken. Eine Grimasse, und ein paar Sätze und er fühlt sich pudelwohl. Er möchte halt wahrgenommen werden. Das ist bei dem Kleinen Mann auch kein Problem. Nur die Zeit leidet ein wenig darunter. Aber auch das ist kein Problem, wenn man nur den richtigen Familien- und Freundeskreis hat.

Grins weiter kleiner Mann- grins weiter!

Gemüts- April

Man kommt sich ja vor wie im schönsten Aprilwetter. Der Nachwuchs ist wach, schaut Dich an und testet im Sekundenrhythmus einen anderen Gesichtsausdruck. Es ist ein Fest so etwas zu erleben.

Zwischendrin wird die Stimme geprobt. Das ist kein einfaches Schreien mehr, es sind bereits richtige Laute. Morgen, am 20.12.2009 wird unser Sohnemann bereits 2 Monate alt und schon so voller Freiheitsdrang.

Überwunden sind die Zeiten in denen zwischen essen, Windelwechsel und kurzen Schlafperioden nur stumpf gebrüllt wurde. Der Herr ist anspruchsvoll geworden und möchte gern durchgängig bespasst werden.

Aber gern doch! Es ist einfach nur wunderbar, den eigenen Spross dabei zu beobachten wie er die Welt an jedem Tag ein wenig klarer wahrnimmt…

Baby- Matratze für das Kinderbett

Kaum angeschafft, ist das Kind auch schon wieder zu groß dafür. Ein mannigfaltig nutzbarer Satz im Leben von Eltern mit jungem Nachwuchs. Heute betrifft es das Schlafutensil unseres Sohnes. Der Stubenwagen ist Junior offenbar zu klein geworden.

Während der fortwährenden Testläufe seiner Gliedmaßen stößt er mit selben immer wieder an die Wände des Stubenwagens. Nun ist das nicht nur schädlich für die Gesamtverfassung des Schlafgefährts sondern auch extrem ungünstig wenn der kleine Racker gerade einschlafen wollte. Er wird wieder wach ⇒ findet das nicht toll ⇒ beschwert sich lautstark.

Sein Kinderbett ist bereits gekauft und wartet auf seinen Nutzer. Aber noch haben wir keine Matratze. Wir konnten aber über den Katalog von Baby Walz einige Ideen sammeln und werden für den Kleinen jetzt einfach eine bestellen. Sie sind herzlich eingeladen, sich ebenfalls einen Überblick über das Angebot von Baby Walz zu verschaffen.


Baby-Walz Schlafen und Relaxen

Natürlich berichten wir hier über die Erlebnisse und Ergebnisse des Kaufs der Matratze und der “Akzeptanzstudie” durch den kritischsten aller Tester: Der betroffene Nutzer!

20.11.2009 – bereits einen Monat bekindet

Hallo Freunde und Feinde,

Kinder wie die Zeit vergeht. Es ist der 20.11.2009 Unser Sohn ist jetzt einen Monat alt- also noch ein Baby. Höchste Zeit für ein erstes Résumé. Der kleine Mann ist knapp 10cm gewachsen und hat gut ein Kilo zugelegt. Sollte er seine Wachstumsrate beibehalten… naja… das kann sich jeder selbst ausrechnen.

Gebadet wird 2x in der Woche beziehungsweise alle 3 Tage. Tägliche Spaziergänge sind auch selbstverständlich. Mama und Kind sind schon gut aufeinander eingestellt. Ich bin nach einem zweiwöchigen Urlaub wieder arbeiten und kämpfe irgendwie jeden Tag dagegen, meinen Sohn erst zu nachtschlafender Stunde wiederzusehen. Junior erwartet sein Essen tagsüber mittlerweile im 3 Stunden- Rhythmus und schläft in den Nachtphasen auch schon mal 5- 6 Stunden. Das ist ein Genuss.

Bis er aber zur Nachtruhe kommt vergeht immer einige Zeit. Auf Anraten der Hebamme fütterten wir ihn an einer festen Stelle: im Wohnzimmer. Es hat viele Vorteile. Wir können die “Essecke” einrichten und vorbereiten. Für unseren kleinen Racker heisst das Planungssicherheit. In die Ecke befördert- mit dem Sabberlatz um den Hals- JETZT GIBT’S HAPPA HAPPA! Aber das wird nachts zum Problem. Vom Wohnzimmer bis ins Schlafzimmer sind ein paar Meter zu überbrücken. Der Wechsel der Temperatur und der Beleuchtung bringen ihn gerade nachts dazu, unruhig zu werden und wieder aufzuwachen. Bis er dann wieder einschläft kann also wieder eine gute Stunde vergehen, denn der Herr ist ja aufgekratzt und möchte bespaßt werden bis er wieder schläft.

Umstellung der Taktik!
Alle Mahlzeiten ab 18Uhr werden im Schlafzimmer gereicht. Hier ist er ab vom Trubel und in einer Ruhesituation. Das Licht ist entsprechend abgedunkelt. Da er während der Fütterung auch mal einschläft, muss er nicht mit vielen unterschiedlichen Beleuchtungen konfrontiert werden. Das hat den Vorteil, dass er sich auf seine Nacht- und Ruheumgebung einstellen kann und nicht rumlich umgebettet werden muss. Es klappt bereits sehr gut.

Unser Essenablauf in der Zusammenfassung:

• bis 18 Uhr Fütterung im Wohnzimmer
• ab 18 Uhr Fütterung im Schlafzimmer
• Verabreichung der ersten Hälfte der Nahrung ⇒ neue Windeln ⇒ Verabreichung der zweiten Hälfte der Nahrung

• Das Kind schläft anschließend wieder ein!

Klappt fast immer!

Neue Features bei Baby v.0.6

Es klingt fies, aber so ein neugeborenes Kind ist anfangs doch ziemlich bugbehaftet. Im Laufe seiner Entwicklung durchläuft so ein junger Mensch einige Releases und Bugfixes. An einer bestimmten Stelle seines Lebenszyklus ist dann eine lauffähige Version verfügbar. Das ist dann die so genannte Version 1.0. Aber erst dann kann damit das System “neuer Erdenbürger” und das System “Bestands- Erdenbürger” gut umgehen. Ich freue mich berichten zu dürfen, dass vor Kurzem offenbar die Baby Version 0.6 installiert worden sein muss.

OK, das Ganze war jetzt vielleicht für Nicht-IT’ler ein wenig kryptisch. Die Aussage ist: So ein Baby kommt, bis auf die Basisfunktionen (Atmen, Gliedmaßenfuchteln, Hunger, Stoffwechsel als Solches, Schreien) so ziemlich ohne jedes weitere Fähigkeit auf die Welt. Es ist untrainiert. Im Laufe der Zeit entwickelt sich das Kind. Es lernt indem es Dinge ausprobiert, beobachtet, fragt. Das ist auch richtig so und eine helle Freude für jeden der diesen Prozess beobachten darf.

So auch für die Eltern. Heute war wieder solch ein Tag. Mein Sohn hat sich neue Fertigkeiten angeeignet. In der vergangenen Nacht liegt der kleine Mann auf dem Rücken und wartet darauf, dass das Essen fertig wird. Ich spreche mit ihm um ihn zu beruhigen. Ich wollte dass er vor der Mahlzeit so entspannt wie nur möglich ist. Sonst ist er ein wenig unentspannt, lässt kaum mit sich reden und erklärt seine Ungeduld schonmal mit einem lauten Schrei in unsere Richtung. Heute nicht!

Junior liegt auf dem Rücken, schaut erst zur Decke, dann rüber an die Wand, ins Regal und dann…mit direkt in die Augen! OK, Zufall, denke ich und verschiebe meinen Kopf nach links und rechts (Ja, das sah mit ziemlicher Sicherheit sehr albern aus). Er folgt! Er folgt meinem Kopf mit seinen Augen. Er nimmt mich direkt wahr!!!

Und es geht weiter. Im Laufe des Tages muss meine Bessere auch mal telefonieren. Sie hat den kleinen Mann auf dem Arm. Sie nimmt also ihr Telefon in die Hand und beginnt zu wählen. Er greift zielgrerichtet nach dem Anhänger, den sie an ihrem Telefon befestigt hat.

Fazit des heutigen Tages: Er sieht und er greift. Mir ist sehr klar, dass die Kleinen dauerhaft lernen. Man lernt ja sowieso nie aus…bla…bla… Ein ist fakt. Ich freu mich über die neuen Fähigkeiten. Weiter so Kleiner! Dann kann der Release von v.0.7 auch bald kommen.