Backe, backe Kuchen… und was bedeutet eigentlich gehl?



Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen. Jeder, der Kinder hat oder sich entfernt an seine Kindheit erinnern kann, wird sich auch an dieses Lied erinnern. Es ist ein Klassiker, wenn nicht sogar der Klassiker unter den deutschsprachigen Kinderliedern.

In diesem Lied werden wir mit den 7 wichtigen Bestandteil eines guten Kuchens bekannt gemacht. Das sind Eier und Schmalz, Zucker und Salz, Milch und Mehl und Safran – na das macht doch den Kuchen gehl! Klaro? Nö! Was ist gehl und was leistet eigentlich Safran im Bereich des Backens?

Zu allererst stellen wir fest, dass Safran ein Gewürz ist, das aus der Blüte einer Krokusart gewonnen wird, die im südlichen Europa vorkommt. Darüber hinaus ist Safran vergleichseise teuer, weil das Gewürz nur durch reine Handarbeit zu gewinnen ist und die Blume nur einmal im Jahr für knapp 2 Wochen blüht.


Auf Wikipedia ist zu lesen:
Safran schmeckt bitter-herb-scharf, was bei normaler Dosierung – anders als der typische Duft – nicht zum Tragen kommt, und enthält Carotinoide, vor allem Crocin, die dafür verantwortlich sind, dass mit Safran gewürzte Gerichte sich intensiv goldgelb färben („Safran macht den Kuchen gehl …“ regional für „gelb“).

Das ist also das Safran-Geheimnis. Es geht nicht um den Geschmack, den das edle Krokus-Gewürz trägt sondern um die Eigenschaft, einen Kuchen goldgelb färben zu können. Gut zu wissen, denn Kinder fragen – und wer Antworten hat, steht einfach besser dar. Auch vor seinen eigenen Kindern. Guten Appetit.

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geschrieben am: 11. Dezember 2011 – 16:19 Uhr


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